Medikationsplan im Pflegealltag nutzen

Fachliche Orientierung: ZQP: Sicherheit bei der Medikation. Die folgenden Fragen und Checklisten helfen bei der Vorbereitung im Alltag.

Eine verantwortliche Stelle festlegen

Klären Sie mit der behandelnden Praxis und Apotheke, wer den Plan überprüft und Änderungen einträgt. Nennen Sie auch frei verkäufliche Mittel und Nahrungsergänzungen. Lassen Sie sich erklären, welche Angaben zu Einnahme, Anwendung und Besonderheiten für die Unterstützung zuhause wichtig sind. Medikamente werden nicht eigenständig abgesetzt, ergänzt oder umdosiert.

Änderungen nachvollziehbar halten

Entfernen Sie überholte Fassungen aus der täglichen Verwendung, ohne notwendige Dokumentation unkontrolliert zu vernichten. Nach einem Krankenhausaufenthalt sollten neue Verordnungen und der bisherige Plan abgestimmt werden. Bei einer unklaren Angabe fragen Sie vor der nächsten eigenständig vorgenommenen Änderung fachlich nach.

Für die Übergabe notieren

  • Datum und verantwortliche Praxis der aktuellen Fassung.
  • Wer Medikamente besorgt und wer bei der Einnahme hilft.
  • Welche Anwendung praktisch angeleitet werden muss.
  • Welcher Kontakt bei Fragen erreichbar ist.
  • Welche Besonderheiten bei Lagerung oder Teilbarkeit gelten.

Ein Plan ist keine Verordnung für Hilfspersonen

Welche Tätigkeiten Angehörige übernehmen können und wann häusliche Krankenpflege nötig ist, wird individuell geklärt. Informationen dazu stehen unter Häusliche Krankenpflege. Zur sicheren Handhabung ergänzen die Beiträge Tabletten teilen und Medikamente aufbewahren den organisatorischen Überblick.

Quellen und Aktualität

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