Pflegebett beantragen und passend planen

Fachliche Orientierung: BMG: Technische und zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel. Die folgenden Fragen und Checklisten helfen bei der Vorbereitung im Alltag.

Bedarf und Platz gemeinsam prüfen

Welche Unterstützung ist beim Aufstehen, Liegen und bei der Körperpflege nötig? Wie viel Bewegungsfläche bleibt für Pflegeperson und Hilfsmittel? Ein Fachbetrieb beziehungsweise eine Pflegefachperson sollte die geeignete Versorgung beurteilen. Auch eine besondere Matratze ist eine eigene Bedarfsfrage und nicht automatisch mit jedem Bett ausreichend geklärt.

Den Versorgungsweg abstimmen

Das BMG unterscheidet technische Pflegehilfsmittel von Verbrauchsprodukten; größere technische Hilfen werden häufig leihweise überlassen. Fragen Sie bei Pflegekasse beziehungsweise zuständigem Kostenträger nach Antrag, Unterlagen, Vertragspartner und möglichen eigenen Kosten. Wer liefert, einweist, wartet und später abholt, sollte vorab feststehen.

Vor der Lieferung klären

  • Welche Ausstattung ist bewilligt und tatsächlich geeignet?
  • Sind Zugang, Raum und Stromanschluss passend vorbereitet?
  • Wer erhält die praktische Einweisung?
  • Wer ist bei Störung oder Reparatur erreichbar?
  • Wie werden Rückgabe und Änderungen organisiert?

Bettseitenteile nicht als allgemeine Lösung

Ob Seitenteile geeignet und rechtlich zulässig sind, braucht eine individuelle Prüfung; sie können Bewegungsfreiheit einschränken und Risiken schaffen. Informationen zur sicheren Unterstützung ergänzen Transfer und Dekubitus vorbeugen. Ein Pflegebett gehört nicht in das monatliche Verbrauchsprodukte-Paket der Pflegebox.

Bereit für Ihre kostenlose Pflegebox?

Der Antrag dauert nur ein paar Minuten. Den Rest klären wir mit Ihrer Pflegekasse.