Demenz: Orientierung unterwegs unterstützen

Fachliche Orientierung: Deutsche Alzheimer Gesellschaft: Tipps für den Alltag. Die folgenden Fragen und Checklisten helfen bei der Vorbereitung im Alltag.

Situationen besser verstehen

Sprechen Sie im Betreuungsteam darüber, wann jemand aufbrechen möchte und welche Ziele oder Gewohnheiten dahinterstehen könnten. Vertraute Wege und begleitete Bewegung können Teil eines individuellen Plans sein. Prüfen Sie passende Kleidung, Erreichbarkeit und die Verständlichkeit vereinbarter Kontakte.

Einen Such- und Kontaktplan vorbereiten

Legen Sie mit Zustimmung beziehungsweise geklärter Vertretung fest, welche Informationen im Vermisstenfall bereitliegen. Wer wird zuerst informiert? Welche vertrauten Orte sind bekannt? Welche aktuellen Angaben und ein Foto können an die Polizei weitergegeben werden? Technische Hilfen brauchen eine Prüfung von Eignung, Einwilligung und zuverlässiger Bedienung.

Für eine gemeinsame Beratung

  • Typische Aufbruchssituationen und vertraute Ziele aufschreiben.
  • Sichere Begleitung und Vertretung vereinbaren.
  • Notfallkontakte erreichbar aufbewahren.
  • Mögliche Hilfsmittel mit Fachberatung prüfen.
  • Einschränkende Maßnahmen nicht eigenständig als Standard einführen.

Wenn eine Person vermisst wird

Bei einer vermissten, gefährdeten oder hilflosen Person wenden Sie sich unverzüglich an die Polizei; der Polizeinotruf ist 110. Verlassen Sie sich nicht allein auf eine Ortungs-App. Das weitere Vorgehen richtet sich nach der konkreten Situation. Ergänzend helfen Kommunikation bei Demenz und Notfallinformationen bei der Vorbereitung.

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